BANKING & FINANCE

Die Finanzkrise hat die Bedingungen für Banken nachhaltig verändert. Als Folge der Ereignisse haben sich die makroökonomischen Grundla- gen des Geschäfts deutlich verschlechtert; gesellschaftlicher Wandel, neue Technologien und eine rigidere Sektor-Regulierung üben starken Druck auf bestehende Geschäftsmodelle aus. Wie rasch können sich die Unternehmen auf die neuen Herausforderungen einstellen?

Die Finanzkrise hat deutlichen Spuren im Finanzsektor hinterlassen. Sie hat zudem Entwicklungen noch evidenter gemacht, die die Industrie schon längere Zeit herausfordern: die hohe gesellschaftliche Dynamik und der rasante technologische Wandel. Die Grundlagen des Geschäfts haben sich nachhaltig verändert; sie zwingen die Unternehmen, traditionelle Geschäftsmodelle rigoros zu hinterfragen. Auf dem Prüfstand stehen dabei neben einzelnen Geschäftsfelder, vor allem (Re-)Finanzierungsstrategien, Risikophilosophien, Vertriebsstrukturen, Produktportfolios und Preismodelle. Auf der Nachfrageseite gilt es zudem für viele Banken zu klären, wie sie in Zukunft die Beziehung zu ihren Kunden interpretieren wollen. Dazu kommt schließlich auch noch Druck aus der Sektorregulierung, die in Umfang und Rigidität seit 2008 deutlich zugenommen hat. Mit ihren Anforderungen an die Organisation stellt sie eine nicht zu unterschätzende Kostenbelastung für die Unternehmen dar.

 

Die Schwierigkeiten vieler Unternehmen, sich an die neuen Rahmenbedingungen des Geschäfts anzupassen, manifestieren sich auch in teilweise dramatischen Produktivitätsverlusten. Neueste Studien zeigen diese Entwicklung, die sich im operativen Bereich ("Bank als Fabrik") ebenso vollzieht wie im systemischen Bereich ("Bank als Intermediär am Finanzmarkt"). Gute Ertragslagen (Betriebsergebnis) haben allerdings Themen wie Produktivität und Effizienz lange Zeit in den Hintergrund gedrängt, ein Umstand, der speziell im Wettbewerb auf engen Retailmärkten noch eine entscheidende Rolle spielen könnte.

 

Eine besondere Situation ergibt sich für den österreichischen Markt. Die Geschäftspolitik vieler Banken vor 2007 hat Risiken aufgebaut, die langfristig auf Institutsebene oft nicht zu bewältigen sein werden. Durch die spezifische Gliederung des heimischen Finanzsektors und in Abhängigkeit von etablierten Haftungsverbünden sind weitergehende Effekte auf die Marktstruktur zu erwarten. Marktaustritte und eine weitergehende Konsolidierung sind absehbar.

 

Mainland unterstützt seine Kunden in der Entwicklung starker Lösungen in den entscheidenenden Bereichen des modernen Bankgeschäfts. Im Mittelpunkt stehen dabei die Neuorganisation der Kunden-beziehung, innovative Preis- und Produktentwicklung, die Steigerung der Produktivität und der Aufbau leistungsfähiger Steuerungsinstrumente für Zweigstellensysteme und Haftungsverbünde. Unsere ökono-mische Expertise, langjährige Branchenerfahrung und unsere hohe Methodenkompetenz macht uns zu einem wichtigen strategischen Partner in einer Zeit großer Veränderungen.


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