Wettbewerb zwischen Straße und Schiene

Die Leistungsfähigkeit des Güterverkehrssektor, sein Beitrag zum      BIP und seine Umwelteffekte, sind direktes Ergebnis des Wettbewerbs der beiden zentralen Verkehrsträger Straße und Schiene. Um volks-wirtschaftliche Effizienz zu garantieren, müssen von der Verkehrs-politik faire Wettbewerbsbedingungen geschaffen werden. 

In welcher Wettbewerbssituation stehen die beiden Güterverkehrsträger zueinander? Die Straße hat gute Voraussetzungen im Rahmen der weitergehenden Liberalisierung des Güterverkehrs in der Europäischen Union im intermodalen Vergleich noch deutlich an Marktanteilen zuzulegen (vor allem auch aufgrund der nach wie vor großen Unterschiede in den Personalkosten und der mäßigen Harmonisierung der sozialen Rahmenbedingungen). Aktuell hält der Verkehrsträger in Österreich bei rund 82%, wobei heute bereits 4,5-mal so viele Güter (Transportaufkommen) auf der Straße transportiert werden als über die Schiene. Der Verkehrsträger Schiene ist allerdings im Wettbewerb am Güterverkehrsmarkt durch falsche Kostenansätze gegenüber der Strasse stark benachteiligt. Doch kann die propagierte Berücksichtigung von Externalitäten das Blatt tatsächlich wenden?

 

Eine neue Mainland Studie  zur Wettbewerbsituation zwischen Strasse und Schiene (2014/1,1MB) analy- siert im Detail die Situation am österreichischen Güterverkehrsmarkt. Lesen Sie, was einen faire Wettbewerb zwischen den beiden Verkehrsträgern verhindert und wie die Effizienz im Markt zu steigern ist.


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