NEWS & IDEAS

Mainland-Experten bringen sich laufend in die ökonomische Diskussion ein, im Rahmen unserer Beratungsprojekte, von Konferenzen und Workshops, im Rahmen von Gutachten, Studien und unserer Lehrtätigkeit an Hochschulen. Wir gestalten mit.

Der Wert des Bundesheeres für die österreichische Gesellschaft

19. September 2017

Im Rahmen einer Pressekonferenz präsentierte Bundesminister Doskozil am 19. September die neue Mainland-Studie zum Wert des Bundesheeres (ÖBH) für die österreichische Gesellschaft. Ausgehend vom Budget des Bundesministeriums für Landesverteidigung und Sport (BMLVS) wurde der Nutzen über 3 abgegrenzte Kompetenz- und Leistungsbereiche des Bundesheeres bzw. des Bundesministeriums ermittelt: (a) Assistenz- und Unterstützungsleistungen, (b) Konsum- und Investitionsnachfrage des BMLVS, und (c) das Kernprodukt Sicherheit. Als Bewertungsergebnis erbrachte die Studie einen gesellschaftlichen Nutzen des ÖBH in der Höhe von 19 Mrd. Euro; auf Basis der eingesetzten Budgetmittel entspricht dies einer sozialen Rendite von 800%. Die von Mainland durchgeführte Nutzenanalyse unterscheidet sich von traditionellen volkswirtschaftlichen Wirkungsanalysen, indem sie - über eine Input-/Output-Rechnung hinaus - speziell auch Leistungselemente des BMLVS berücksichtigt, die sonst keinen Eingang in die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung finden (Öffentliches Gut Sicherheit) oder deren dokumentierte Transferpreise deutlich zu niedrig angesetzt sind (z.B. Leistungen im Bereich des Sicherheitspolizeilichen Assistenzeinsatzes). Die Mainland Studie zum gesellschaftlichen Wert des ÖBH stellt gleichzeitig den ersten Einsatz des Instruments der Kosten-Nutzen-Analyse in der österreichischen Bundesverwaltung dar.


BMVIT: Direktvergabe und Effizienz

14. September 2017

Direktvergaben durch den Bund im Schienen-gebundenen Personenverkehr sind seit vielen Jahren ein wichtiger Streitpunkt in der österreichischen Verkehrspolitik. Die Beauftragung des größten Player am heimischen Personenverkehrsmarkt ÖBB durch das BMVIT (bzw. SCHIG) wird von Seite der ÖVP heftig kritisiert und als ineffizient gebrandmarkt. Die Lösung wird im Wettbewerb über Ausschreibungen gesehen. Ein große Enqute im Österreichischen Parlament (SP-Klub) am 13. September 2017 hat sich nun mit den politischen und ökonomischen Optionen im ÖPNRV beschäftigt. Ausschreibungen mit Billigstbieter-Prinzip wurde hier eine deutliche Absage erteilt. Wie Mainland-Geschäftsführer Ron Scheucher im Rahmen der Enquete ausführte, ist in Frage zu stellen, ob Marktlösungen dieser Art die gesamtwirtschaftliche Effizienz erhöhen. Vielmehr können Konstellationen in den Kostenstrukturen der einzelnen Anbietern dazu führen, dass aus dem Kalkül der gesamtwirtschaftlichen Effizienz heraus größere Anbieter in der Systemindustrie Eisenbahn zu bevorzugen sind.


TTIP: Europa muss sich auf das Abkommen richtig vorbereiten

11. Juni 2015

Bei einer hochkarätig besetzten Diskussionsveranstaltung ging es am 11. Juni um die politische und ökonomische Einschätzung des geplanten Handelsabkommen zwischen den USA und Europäischer Union. Die Meinungen gehen zu diesem Thema weit auseinander; der Grund dafür ist ua in einem Kommunikationsdisaster zu suchen, das von der EU aktuell gerade aufgearbeitet wird. Keine oder unzureichende Informationen zu TTIP (Transatlantic Trade and Investment Partnership) haben zu großer Unsicherheit über die Effekte des Abkommens, speziell auf "unserer" Seite des Atlantik, geführt. Und in der Tat, es muss hinterfragt werden, ob Europa sich auch optimal auf TTIP vorbereitet hat. Speziell im Bereich der Produktivität gibt es noch einen deutlichen "Respektsabstand" zwischen den USA und den betroffenen europäischen Staaten. Wie Mainland-Chef Ron Scheucher in der Diskussion mit Vetrtretern der EU-Kommission, Kammer-Exoperten und Unternehmern betonte, ist Europa aufgefordert, speziell in sein Innovations- und Bildungssystem zu investieren. "Denn nur wenn Europa seine Hausaufgaben macht, kann TTIP für den alten Kontinent eine Erfolgsgeschichte werden."


Vorlaufindikatoren: Der nächste Schritt für Basel

10. Juni 2015

Die Suche nach neuen Wegen in der Regulierung des Bankensektors ist in vollem Gange. Top-Thema ist aktuell die Langfrist-Steuerung der Institute. In diesem Zusammenhang rückt die Entwicklung von Vorlaufindikatoren, die es ermöglichen, die Leistungsentwicklung von Banken frühzeitig abzuschätzen, in den Mittelpunkt. Mainland EC stellte am 10. Juni 2015 im Rahmen einer Diskussionsplattform der OeNB die Funktions- und Wirkungsweise moderner Vorlaufindfikatoren vor. Aufbauend auf den Ergebnissen einer Studie über die langfristige Performance österreichischer Banken hat die Ökonomieberatung neue Ansätze in der strategischen Steuerung des heimischen Bankensektors entwickelt. Dabei werden Profatibilitäts- und Produktivitätsdaten in einem innovativen strategisches Konzept zusammengeführt, das die Früherkennung von Problemen im Bereich einzelner Institute mit hoher Präzision möglich macht.


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Moderne Systemsteuerung:  Mainland als Pionier im Bankensektor

28. April 2015

 

Die strategische Steuerung von Systemen wird im Bereich heimischer Banken immer wichtiger. Grund dafür ist vor allem die spezifische Struktur der österreichischen Bankenlandschaft mit ihren sektoralen und regionalen Verbünden, die in den nächsten Jahren inhaltlich noch stärker ausgebaut werden. Hier zwingt die steigende Komplexität des Bankgeschäfts (und die Sektorregulierung) u.a. zu einer Professionalisierung des Risikomanagements, mit zwei Konsequenzen: (1) einer Standardisierung von Strukturen und Prozessen, und (2) zur Implementierung neuer leistungsfähiger Mechanismen und Instrumente um die nun Risiko-angepaßte Performance auch strategisch steuern zu können. Speziell im Bereich der Steuerung von Bankensystemen gibt es allerdings weiterhin deutlichen Anpassungsbedarf. Traditionelle Instrumente können wichtige Steuerungsgrößen nicht richtig abbilden bzw. sind nicht leistungsfähig genug, um in der strategischen Entwicklung der Verbünde Wettbewerbsvorteile zu generieren. Mainland Economic Consultants diskutieren daher aktuell mit einer Reihe von Bankverbünden den Einsatz neuer moderner Operations Research-Methoden, die die strategische Steuerung von Systemen auf ein neues höheres Niveau heben werden. Wir sehen uns hier als Pioniere des Sektors. Unser Ziel sind hoch produktive, nachhaltig wettbewerbsfähige Bankverbünde, in denen Gruppenstrategien zielgerichtet umgesetzt werden können.

 

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Neue Studie: Systemische Performance von Banken in der EU

22. Dezember 2014

 

In Kooperation mit der Forschungsgruppe EOS (Econometrics and System Theory) am Institut für Wirtschatfsmathematik der TU Wien haben Mainland Economic Consultants die Europäische Bankenlandschaft im Detail analysiert. Im Mittelpunkt des vom Jubiläumsfonds der Österreichischen Nationalbank finanzierten Projekts, stand der Beitrag der Banken zur Stabilität des Finanzsystems bzw. ihre Effizienz als Finanzintermediäre. Die Long-Range Study (Banking Performance in Euroland. Efficiency and the Impact of Strategic Variables: 2003-2012) diskutiert zudem den Einfluß zentraler makro-ökonomischer Variablen auf die Performance der einzelnen Institute und des Sektors insgesamt. Ein wichtiges Ergebnis: die gegenwärtige Kapital- und Liquiditäts-basierte Regulierung des Bankensektors (Euroraum) liefert keinen signifikanten Beitrag zur Nachhaltigkeit des Finanzsystems.

 

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Mainland on Pricing: Beiträge an Österreichs Hochschulen

17. Dezember 2014

 

Im Rahmen des Schwerpunkts Marketing Management an der Österreichischen Werbeakademie referierte Mainland-Director Ron Scheucher zu den zentralen Elementen einer erfolgreichen Preispolitik. Im Rahmen der 4-stündigen Abendveranstaltung wurden speziell die Grundlagen leistungsfähiger Tarifstrukturen erarbeitet und mit den Studenten anhand internationaler Fallbeispiele alternative Preisstrategien bewertet. Preismanagement bildet einen integralen Bestandteil der Ausbildung der zukünftigen Marketing-Experten.

 

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BMVIT und Mainland: Workshop zur Infrastrukturbewertung

16. Oktober 2014

 

Im Rahmen eines Workshops im BMVIT Mitte Oktober stellte Mainland-Director Ron Scheucher neue Methoden zur Bewertung von Assets im Bereich der Verkehrsinfrastruktur vor. Im Mittelpunkt der Diskussion mit Infrastrukturplanern des Ministeriums stand nicht zuletzt auch das ÖBB-Zielnetz 2025, mit dessen Analyse und Entwicklung Mainland in den vergangenen Jahren betraut war.


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Bankeneffizienz 2014: Neue Mainland-Studie

9. Oktober 2014

 

Im Rahmen der Fachttagung Unternehmenssteuerung (Salzburg 9. bis 10. Oktober 2014) hielt Mainland-Director Ron Scheucher eine Key-Note zum Thema Bankeneffizienz. Anlass war die neue Mainland-Studie zur Performance österreichischer Banken in den Jahren 2003 bis 2012 (Auftraggeber: Österreichischer Sparkassenverband), die die Branche in bislang unbekannter Detailliertheit analysiert. Unter anderem werden auch die problematischen Institute explizit abgegrenzt. Darunter auch einige Überraschungen ...

 

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Mainland on Pricing: Beiträge an Österreichs Hochschulen

13. September 2014

 

Im Rahmen eines Vorlesungszyklus zum Thema Preispolitik (Pricing) diskutierte Mainland-Director Ron Scheucher mit den Studenten der FH Campus02 (WIFI) in Graz die Feinheiten guter Preispolitik. "Die Möglichkeit spannende Themen wie Preise und Tarife mit Studenten zu diskutieren, macht immer wieder Spaß. Die zukünftigen Manager gehen schließlich auch mit einem größeren Verständnis für den Wert und Nutzen dieses Marketing-Instruments aus dem Hörsaal", so Scheucher.


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OeNB-Expertenrunde zur Bankeneffizienz: Mainland mit am Tisch

13. August 2014

 

Die Regulierung des Bankensektors geht in die nächste Runde. Nach Einführung von Stress-Tests steht nun die Entwicklung eines Frühwarnsystems im Mittelpunkt. So soll in Zukunft gezielt die Performance von Banken über die Zeit verfolgt werden, um schon frühzeitig ungünstige Entwicklung zu entdecken und rechtzeitig korrigierend eingreifen zu können. Mainland-Experte Ron Scheucher stellte im Rahmen einer Diskussion mit OeNB-Experten unter der Leitung Direktor Reading erste Überlegungen für einen vorlaufenden Indikator vor.


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Wettbewerb zwischen Strasse und Schiene: Neue Mainland Studie

21. Februar 2014

 

Im Rahmen der Konferenz "Zukunft des Schienengüterverkehrs" der Arbeiterkammer Wien präsentierte Verkehrsexperte Ron Scheucher die aktuelle Mainland-Studie zur Wettbewerbssituation zwischen Strasse und Schiene (Auftraggeber: AK WIen). Sie gibt neue Einsichten in die Wechselwirkungen zwischen den beiden Verkehrsträgern und in die Unterschiede in ihrer relativen Wettbewerbsfähigkeit in Abhängigkeit von Transportgut und Transportstrecke.

 

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